Aamir Khan (Hindi, आमिर ख़ान, Āmir Khān, * 14. März 1965 in Mumbai, als Aamir Hussain Khan) ist ein indischer Schauspieler und Filmregisseur. Er gehört zu den bekanntesten Akteuren des Hindi-Films und wurde mit Qayamat Se Qayamat Tak einem breiten Publikum bekannt.
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Aamir wurde in eine Familie geboren, die eine Verbindung zur Filmindustrie hatte. Sein Vater Tahir Hussain ist Produzent; sein Onkel Nasir Hussain war Regisseur. Seine Wurzeln gehen auf die Ethnie der Paschtunen aus Afghanistan zurück. Das ist auch aus seinem Namen herleitbar, denn die Anhängung "Khan" ist ein afghanischer Herrschertitel.
Aamir hat in einigen Filmen mitgespielt, bei denen sein Cousin Mansoor Khan Regie führte. Aamirs Bruder Faizal ist ebenfalls Schauspieler. Aamir begann seine Karriere als Kinderstar im Film Yaadon Ki Baraat (1973), als er acht Jahre alt war. Er schrieb das Drehbuch für den Film Hum Hain Rahi Pyaar Ke (1993), in dem er auch selbst mitspielte. Außerdem hat er auch selbst in dem erfolgreichen Film Ghulam gesungen.
Aamir ist bekannt dafür, immer nur an einem Film zu arbeiten, anstelle an vielen gleichzeitig, was sehr ungewöhnlich in Bollywood ist. Aamirs Perfektionismus lohnte sich in seiner ersten Produktion: Lagaan war ein großer Erfolg und gewann eine Nominierung für die Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film im Jahr 2002. Im darauffolgenden Jahr wurde er mit dem Padma Shri ausgezeichnet.
Sein Projekt namens The Rising – Aufstand der Helden, dass sowohl in Englisch wie auch in Hindi gedreht wurde, hat am Startwochenende alle Kinorekorde in Indien gebrochen. Er spielt in diesem Film die Rolle von Mangal Pandey, ein Mitglied in der Armee der Britischen East India Company und ein Führer der indischen Rebellion im Jahr 1857 (die von den Briten als die „Indische Meuterei“ bezeichnet wird). Der Film kam am 12. August 2005 in die Kinos. Von den Filmen Rang De Basanti und The Rising – Aufstand der Helden abgesehen, hat er einen Vertrag für den Film Fanaa (dt. Zerstörung) mit dem Regisseur Kunal Kohli abgeschlossen, in dem auch Kajol eine Rolle übernommen hat.
2007 realisierte Khan mit Taare Zameen Par sein Debüt als Filmregisseur in dem er auch eine der beiden Hauptrollen bekleidete. Das Drama erzählt die Geschichte eines fantasievollen, achtjährigen Jungen (gespielt von Darsheel Safary) der unter einer Lernschwäche leidet und von seinen frustrierten Eltern der Disziplin wegen in eine Internatsschule geschickt wird. Dort freundet sich der Junge mit seinem neuen und motivierten Kunstlehrer (Khan) an, der das Potential des Jungen erkennt und fördert. Khans Regie-Erstling war großer Erfolg bei Kritikern in Indien beschieden und gewann 2008 den Filmfare Award in den Kategorien Film und Regie. Im selben Jahr setzte sich Taare Zameen Par als offizieller Kandidat Indiens für eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film gegen Ashutosh Gowarikers Historienfilm Jodhaa Akbar, Umesh Vinayak Kulkarnis Komödie Valu und den Film Tingya durch.[1]
Durch öffentliche Forderungen für eine (bessere) Entschädigung der Betroffenen der Sardar-Sarovar-Talsperre am Narmada im Indischen Bundesstaat Gujarat geriet Aamir in Konflikt mit der BJP.
| Personendaten | |
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| NAME | Khan, Aamir |
| ALTERNATIVNAMEN | Khhhan, Aamir |
| KURZBESCHREIBUNG | indischer Schauspieler und Filmregisseur |
| GEBURTSDATUM | 14. März 1965 |
| GEBURTSORT | Mumbai, Indien |