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Unter Anreizkompatibilität in Bezug auf Experimente versteht man die Interessenhomogenität zwischen dem Experimentleiter und den Probanden.
Es ist für die Probanden optimal, ihre wahren Eigenschaften zu offenbaren und sich gemäß ihren Präferenzen zu verhalten, so dass die Messungen nicht systematisch verzerrt sind. Ziel der „Anreizkompatibilität im weiteren Sinne“ ist das Setzen eines Anreizes für die wahrheitsgemäße Abgabe einer Einschätzung, nicht für die Teilnahme an einer Befragung selbst
Im Bereich des Elektronischen Handels wird Anreizkompatibilität als Interessenhomogenität zwischen Anbieter und Nachfrager verstanden. Für den Nachfrager ist es optimal, seine wahren Preisvorstellungen zu offenbaren und sich gemäß seinen Präferenzen zu verhalten.